Wessen Stadt? – Architektur, Stadt und Wandel in Berlin

Wessen Stadt?

– Architektur, Stadt und Wandel in Berlin

Ein Dokumentarfilm von Hans-Christian Post.

 

Produktionsdaten

Land / Jahr: Deutschland/Dänemark 2018
Genre: Kreativer Dokumentarfilm – Architektur/Kunst/Stadt
Inhalt: Architektur, Stadt und Wandel in Berlin
Länge / Format: 60 Minuten/HD
Regie/Script: Hans Christian Post
Kamera: Uwe Bohrer, Erik Krambeck, Hans Christian Post
Schnitt: Karoline Schulz
Sound: Helen Neikes
Musik: Ars Sonor; Ars Sonor & Xxixi; Ars Sonor and Digital by Birth; Deltamorphon; et_; Jahzzar; The Black Square
Mitwirkende: Dr. Dorothee Dubrau; Dimitri Hegemann; Dr. Dieter Hoffmann-Axthelm; Dr. Gert Kähler; Dr. Vittorio Magnago Lampugnani; Daniel Libeskind; Regula Lüscher; Dr. Fritz Neumeyer; Philipp Oswalt; Florian Schmidt; Rudolf Stegers; Dr. Hans Stimmann; Robert Stumpf
Associate producers: Nanne de Ru, Niels de Ru
Produktion: Hans-Christian Post, Michael Truckenbrodt
Gefördert durch: Universität von Kopenhagen, Danish Arts Foundation, Dreyers Fond

Synopsis:

WESSEN STADT? geht von dem Architekturstreit der 90er in Berlin aus und inspiziert seine Nachwirkungen bis heute. Der Film berührt wesentliche Fragen für alle Städte heute, die in Bezug auf den ökonomischen Wandel im Zuge der Globalisierung oft ihre lokale Verwurzelung verlieren: Wie kann eine neue attraktive Identität entwickelt und ein ausgeglichener Wohlstand geschaffen werden, ohne dass dabei die bereits existierenden Identitäten, Funktionen und Bedürfnisse der Bürger zerstört werden? Und welche Rolle und Verantwortung trägt die Architektur und Stadtplanung? Kann die Stadt eine Stadt für alle bleiben oder wird sie immer exklusiver werden?

Trailer:

Inhalt:

WESSEN STADT? thematisiert Berlins Verwandlung von der heruntergekommenen, aber sehr dynamischen und flexiblen Stadt der 90er Jahre zu der immer schickeren und exklusiveren Stadt der heutigen Zeit. In den letzten Jahren gab es bereits einige Filme zu diesem Thema. Aber wo die meisten von diesen Filmen sich mit den wirtschaftlichen Transaktionen und Machtverhältnissen der heutigen Zeit befasst, bewegt WESSEN STADT? sich zurück in die Zeit, zu dem fast vergessenen, aber entscheidenden Architekturstreit der 90er Jahre. Nach dem Mauerfall, wandten die Politiker und Planer in Berlin sich vor allem Fragen von Tradition und Ästhetik an, mit dem Anspruch das Stadtbild zu normalisieren, und laut des Films hat dies den Weg bereitet für eine Neo-Liberale Übernahme der Stadt, da die entscheidende Frage nicht länger gestellt wurde: für wen bauen wir die Stadt?

Der Film stellt eine nachdenkliche, meditative Reise durch Berlin da, von dem Potsdamer Platz im Westen, zum Alexanderplatz im Osten, und von der Männer-dominierten, konservativen Stadtplanung der 90er Jahre, zu der aufgeschlosseneren, von Frauen-geleiteten Stadtplanung der heutigen Zeit. Schließlich stellt der Film eine Reise in den Feld Stadtplanung da. Ein nach dem anderen werden die Argumente und Sichtweisen der 90er Jahre aufgeführt, und damit die Ebenen aufgedeckt, die zu beachten sind, wenn wir ein Berlin für alle haben wollen.

Der Film endet in einem fröhlichen Ton. Aber die Frage bleibt, ob Berlin die alten und neuen Spaltungen überwinden und eine Stadt für alle wird.

Pressefotos:

Dokumentarfilm: Wessen Stadt?

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